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Visa für Russland - Visaarten

deutscher Reisepass touristisches Visum wissenschaftliches Visum für 91 Tage mit doppelter Einreise

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Tourismusvisum:

Touristische Visa werden von den meisten russischen Konsulaten nur für einen maximalen Aufenthalt von 30 Tagen ausgestellt. Bitte beachten Sie, daß der Tag der Einreise immer mitgezählt wird, so umfaßt z.B. eine 14-tägige Reise "Sonntag hin / Sonntag zurück" 15 Kalendertage.

Längere Reisen können i.d.R. nur mit einer Privateinladung, einem "humanitären" Visum oder mit einem Geschäftsvisum durchgeführt werden.

Eine durch Perelingua vorgenommene Hotelreservierung in einem staatlich anerkannten und lizensierten Hotel über den gesamten Reisezeitraum (min. 3 Tage / max. 30 Tage), bzw. Buchung eines Gastfamilienaufenthalts ist ausreichende Grundlage für die Ausstellung einer touristischen Einladung nach Rußland.

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"humanitäres" Visum:

Bei Einladungen von Universitäten und wissenschaftliche Institutionen bekommt man oft ein sogenanntes "humanitäres" Visum ohne Visagebühr (Servicegebühr des Application Centers bleibt immer). Die Einladungen werden für einfache und doppelte Visa in Kopie angenommen.

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Arbeitsvisum:

Wenn Sie in Russland vorübergehend oder für einen längeren Zeitraum arbeiten wollen, läßt Ihr russ. Arbeitgeber eine entsprechende Arbeitseinladung ausstellen und Ihnen zukommen. Die Einladungen werden neuerdings als elektronische Einladungen ausgestellt und per Mail Versandt. Solch ein Visum wird für maximal 90 Tage ausgestellt und muß vor Ort verlängert werden. Die Visagebühr dafür beträgt 85 €.

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Geschäftsvisum:

Einladungen für Visa mit über 30 Tagen Aufenthaltsdauer können von berechtigten Institutionen oder beim Russischen Außenministerium beantragt werden. Die Bearbeitung im Außenministerium und deren Filialen dauert oft Wochen. Daraus resultieren die längeren Bearbeitungszeiten. Die Einladungen werden für einfache und doppelte Visa in Kopie angenommen.

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Jahresvisum:

Einladungen für Jahresvisa müssen ebenfalls aufwendig im russischen Außenministerium beantragt werden. Die Bearbeitung dort dauert ca. 3 Wochen. Sie gelten auch nicht für Daueraufenthalte. Man darf sich mit solche einem Visum in der Rusischen Föderation höchstns 90 Tage innerhalb eins halben Jahres aufhalten, dafür die Grenze so oft überquären wie man will. Dieses Visum gibt es neuerdings auch nicht bei der ersten Antragstellung. Die Botschaft verlangt, daß man sich mit gleichen Reisezweck im davorliegenden Halbjahr schon einmal aufgehalten haben muss. Auch wenn Ihnen eine Einladung für's Jahresvisum vorliegt, gibt es bei dem ersten Antrag höchstens ein Visum für drei Monate mit doppelter Einreise. Außnahmen machen die Konsularstellen nur bei Originaleinladungen der Ministerien (auf braunen Papier in DIN-A5). Die Einladungen für das vollwertige Jahresvisum werden z.Zt. nur im Original oder als Telex oder elektronische Einladung angenommen.

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Privatvisum:

Privateinladungen sind nichts für Kurzentschlossene! Die Einladungen für Privatvisa müssen von der einladenden Privatperson bei den örtlichen Behörden in Rußland beantragt werden und bei Visabeantragung im Original vorgelegt werden. Planen Sie für die Beantragung der Einladung auf russischer Seite mindestens 6 Wochen ein. Für den Postweg von Rußland nach Deutschland müssen Sie zusätzlich noch 2 bis 3 Wochen hinzurechnen. Es sei denn, Sie erhalten eine elektronische Einaldung.

Wir übernehmen aber auch hier gerne die Beantragung und Abholung des Visums.

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Transitvisum:

Ein Transitvisum (maximal 48 Stunden Aufenthalt) wird nur dann ausgestellt, wenn die Durchreise durch Rußland nachgewiesen wird (vorhandenes Visum des Ziellandes, Flugticket, Bahnfahrkarte).

Für das Kaliningrader Gebiet werden keine Transitvisa ausgestellt.

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Visabeschaffung für nichtdeutsche Staatsbürger:

Nichtdeutschen Staatsangehörigen können wir in der Regel zu den hier genannten Preisen ein russisches Visum besorgen, wenn eine deutsche Aufenthaltsgenehmigung, bzw. bei EU Bürgern eine behördliche Anmeldung, vorliegt. Kunden ohne Aufenthaltsgenehmigung bitten wir um Rücksprache vor einer Antragsstellung.

Generell können alle Botschaften und Konsulate zusätzliche Visagebühren für nichtdeutsche Staatsangehörige erheben.

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Alle Visabestimmungen ausdrucken (Dokument 28 Kb/4s 56k)